Bio bei real,-

Wer der Natur folgt und sich gesund ernährt, liegt mit real,- BIO genau richtig. Unsere Produkte aus biologischer Herstellung oder biologischem Anbau entsprechen damit zu    100 % der EU-Bio-Verordnung.

Mit unseren real,- BIO-Produkten können wir unseren Kunden eine günstigere Alternative zu den Bioprodukten vergleichbarer Herstellermarken bieten.

Das staatliche Bio-Siegel

Seit September 2001 können Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft mit dem deutschen staatlichen Bio-Siegel gekennzeichnet werden. Das kleine, sechseckige Zeichen mit dem Schriftzug „Bio” schafft Klarheit, Einheitlichkeit und Orientierung bei Bio- bzw. Öko-Produkten. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich darauf verlassen:

„Wo Bio drauf steht, ist auch Bio drin.”

Denn nur Erzeuger und Hersteller, die die Bestimmungen der EU-Öko-Verordnung einhalten und sich den vorgeschriebenen Kontrollen unterziehen, dürfen ihre Produkte unter dem Zusatz „Bio” verkaufen und mit dem Bio-Siegel kennzeichnen. Seit 01. Juli 2010 ist für alle abgepackten Lebensmittel, die in der EU ökologisch produziert werden, ein neues EU-Bio-Logo Pflicht. Das Logo, ein aus Sternen geformtes Blatt auf grünem Grund, wird nach den gleichen Kriterien vergeben, wie das deutsche Bio-Siegel, d. h. mindestens 95 % der Zutaten müssen ökologischen Ursprungs sein. Bis Juli 2012 dürfen Etiketten, die noch ohne das neue EU-Bio-Logo gedruckt worden sind, weiter verwendet werden. Auch darf das sechseckige deutsche Bio-Siegel weiterhin zusätzlich zu dem neuen EU-Logo auf der Verpackung bleiben.

Kriterien für das Bio-Logo:

Die Nutzung des Bio-Logos richtet sich nach den Kriterien der EU-Öko-Verordnung. In ihr ist unter anderem Folgendes festgeschrieben:

Verbote:

  • Keine Bestrahlung von Bio-Lebensmitteln
  • Verbot der Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen
  • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel
  • Verzicht auf leicht lösliche, mineralische Düngemittel

Anforderungen:

  • Abwechslungsreiche, weite Fruchtfolgen
  • Flächengebundene, artgerechte Tierhaltung
  • Fütterung mit ökologisch produzierten Futtermitteln ohne Zusatz von Antibiotika und Leistungsförderern

real,- ist Bio-zertifiziert

Durch hohe Sicherheitsstandards und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Warenströme hat real,- eine Bio-Zertifizierung erhalten. Dies bedeutet, dass real,- in der Hausbäckerei wie auch im Käse- und Wurst-Bereich selbst Bio-Artikel be- oder verarbeiten darf. Bio-Produkte unterliegen den gesetzlichen Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen (EU-Öko-Verordnung). Für uns bedeutet das unter anderem, dass für diese Bio-Produkte noch strengere Wareneingangskontrollen nachgewiesen werden müssen.

Außerdem muss sehr sorgfältig darauf geachtet werden, dass es nicht zu einer Vermischung von Bio-Ware mit konventionellen Produkten kommen kann. Die Einhaltung dieser Vorgaben wird bei uns von der Gesellschaft für Ressourcenschutz überprüft. Wir freuen uns, Ihnen diesen besonderen Service bieten zu können.

Bio-Fisch bei real,-

Der wachsende Trend zu Produkten aus ökologischer Herstellung ist auch beim Fisch angekommen. „Bio” löst auch hier eine Nachfragewelle aus. Die Bio-Zertifizierung von Wildfängen ist nicht möglich, da in der Regel nicht festzustellen ist, wo die Tiere sich im Laufe ihres Lebens aufgehalten und wie bzw. womit sie sich ernährt haben. Für Biofisch gibt es noch keine festen Richtlinien. Zwar sind in der „EU-Öko-Verordnung (834/2007)“ für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union verbindliche Standards für Lebensmittel aus ökologischem Anbau festgelegt, doch umfasst sie noch nicht das Thema Biofisch. Zurzeit wird in verschiedenen Verbänden und Gremien an einer europäischen Richtlinie für Biofisch gearbeitet. „Deutsche See” und die Metro Group haben eigene Biosortimente. Biofisch stammt bei uns ausschließlich aus ausgewiesenen Aquakulturen. Bewusst wird dort eine besonders schonende Aufzucht betrieben. Die Biozertifizierung erfolgt durch staatlich zugelassene Zertifizierer.

„Bio” bedeutet in diesem Zusammenhang u. a.:

  • Die Produkte müssen mindestens 95 % Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft oder Aquakultur enthalten.
  • Gentechnisch veränderte Zutaten sind verboten.
  • Die Lebensbedingungen der Tiere müssen das natürliche Verhalten sowie eine artgerechte Nahrungsaufnahme ermöglichen.
  • Haltung und Betrieb dürfen keine schädigende Wirkung auf die Tiere und die Umwelt haben (Ufer müssen zum Beispiel mit heimischer Flora und Fauna bepflanzt sein).
  • Geringe Besatzdichte: Die maximale Anzahl der Tiere im Wasser darf bei Biofisch nur zehn Kilogramm pro Kubikmeter, bei Garnelen maximal 100.000 Garnelen pro Hektar Wasserfläche betragen.
  • Die Wasserqualität muss die natürlichen Bedürfnisse der jeweiligen Tierart erfüllen und regelmäßig überprüft werden.
  • Im Futter enthaltener Fisch oder Fischmehl muss aus für Menschen bestimmtem Fischfang stammen.
  • Das im Futter verwendete Getreide stammt aus ökologischer Landwirtschaft.
  • Im Krankheitsfall sind Naturheilverfahren der konventionellen Tiermedizin vorzuziehen.
  • Die Tiere müssen 2/3 ihrer Lebenszeit in ökologischer Aquakultur verbringen.
  • Ziel ist die 100-prozentige Erzeugung in ökologischer Aquakultur.

Wein, hergestellt nach den Richtlinien der EU-Öko-Verordnung (834/2007)

Alle Bioweine von real,- sind Weine, die nach den Richtlinien der EU-Öko-Verordnung (834/2007) hergestellt wurden.

Neben diesen Richtlinien sind vor allem die Winzerinnen und Winzer, die sich der Vinifikation der Weine widmen, die besten Garanten für die Qualität der Weine. Viele der Arbeitsschritte werden von Hand gemacht. Das schont Boden, Rebstock und Traube.

Der konsequente Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und der Einsatz natürlicher Stärkungsmittel für die Reben leisten einen aktiven Beitrag zum Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen.

Auch wenn Bioweine grundsätzlich nicht anders schmecken als qualitativ gleichwertige Weine aus konventionellem Anbau, fallen sie oft durch eine Vielfalt an Aromen und Inhaltsstoffen auf. Bioweine haben einen individuellen Charakter, der die Herkunft, den Boden und die Lage deutlich widerspiegelt. Die Bioweine geben Ihnen zudem die Sicherheit, ein Lebensmittel, angebaut nach streng ökologischen Prinzipien und von besonderer Qualität erworben zu haben.

Mit jeder Flasche Biowein leisten Sie einen Beitrag zum Umweltschutz. Das schmecken und spüren Sie. Wir wünschen Ihnen viel Freude und Genuß mit unseren erlesenen Tropfen!

Häufig gestellte Fragen zum Thema Bio:

Was ist das Bio-Logo?

Das Bio-Logo ist das staatliche, verbandsunabhängige und markenübergreifende Erkennungszeichen für biologisch erzeugte landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel. Das Bio-Logo ist somit eine wichtige Orientierungshilfe beim Einkauf.

Welche Produkte können gekennzeichnet werden?

Mit dem Bio-Logo dürfen alle Produkte gekennzeichnet werden, die entsprechend der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 über die ökologische/biologische Produktion und der Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen (EU-Öko-Verordnung) produziert und kontrolliert sind und deren Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs zu mindestens 95 % aus dem ökologischen Landbau stammen. Produkte, die in der Umstellungsphase eines Betriebes auf die biologische Landwirtschaft hergestellt wurden, dürfen nicht mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet werden. Die EU-Öko-Verordnung schreibt u. a. vor: Bestrahlungsverbot von Bio-Lebensmitteln, Verbot der Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen, Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel, Verzicht auf leicht lösliche, mineralische Düngemittel, abwechslungsreiche, weite Fruchtfolgen, eine flächengebundene, artgerechte Tierhaltung und die Fütterung mit ökologisch produzierten Futtermitteln ohne Zusatz von Antibiotika und Leistungsförderern.

Seit wann kann man das Zeichen nutzen?

Wer entsprechend der EU-Öko-Verordnung produzierte und nach deren Richtlinien kontrollierte Bio-Produkte anbietet, kann das sechseckige deutsche Bio-Siegel seit dem 5. September 2001 freiwillig und kostenlos nutzen. Seit 01. Juli 2010 ist in allen Mitgliedsstaaten der EU die Verwendung des neuen EU-Bio-Logos, ein aus Sternen geformtes Blatt auf grünem Grund, Pflicht. Das neue EU-Logo wird nach den gleichen Kriterien vergeben, wie das deutsche Siegel. Das sechseckige deutsche Siegel darf auch weiterhin zusätzlich zu dem EU-Logo auf der Verpackung bleiben.

Ist das Bio-Logo nicht nur „noch eine Öko-Marke mehr”?

Nein, das Bio-Logo ist keine Marke, sondern das staatliche Zeichen für biologisch erzeugte landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel. Das Bio-Logo ersetzt weder die Verbandszeichen der Öko-Anbauverbände, noch die Eigenmarken des Handels oder der Hersteller. Es soll dem Verbraucher auf einen Blick die Unterscheidung zwischen Bio- und konventionell erzeugten Produkten ermöglichen.

Welchen Vorteil bringt das Bio-Logo dem Verbraucher?

Das Bio-Logo schafft Transparenz. Es ist eine verlässliche Orientierungshilfe angesichts der Vielzahl der vorhandenen Bio-Zeichen. Es trägt dazu bei, dass die Konsumenten Bio-Produkte auf einen Blick erkennen können. Neben dem EU-Logo muss auch die Herkunft ausgewiesen werden. Hier ist anzugeben, ob das Produkt aus EU-Landwirtschaft oder Nicht-EU-Landwirtschaft stammt. Kommen alle Zutaten aus demselben Land, kann auch das Land genannt werden. Handelt es sich um einen Mix verschiedener Herkunft, steht dort „EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft“.

Welche Vorteile hat ein EU-weites Logo?

Der Standard gilt EU-weit und behindert den Handel nicht. Das Siegel gibt Gewissheit über ökologische Produktionskriterien, greift aber nicht in den Wettbewerb zwischen den Marken ein.

Welche rechtliche Grundlage gibt es?

Das sechseckige deutsche Bio-Siegel ist beim Deutschen Patent- und Markenamt markenrechtlich geschützt. Durch das am 15. Dezember 2001 in Kraft getretene Öko-Kennzeichengesetz wird das Bio-Siegel zusätzlich rechtlich abgesichert. Das Gesetz legt u. a. Straf- und Bußgeldvorschriften für den Missbrauch des Bio-Siegels fest. Verstöße bei der Siegel-Verwendung können mit Freiheitsstrafe, Geldstrafe oder Geldbuße bis zu 30.000 € geahndet und die Produkte aus dem Verkehr gezogen werden. Eine Verordnung zur genauen Gestaltung und Verwendung des Bio-Siegels ist seit dem 16. Februar 2002 in Kraft.